12.12.2018

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit – eine Herausforderung für Kommunen

Gemeinden und Kreise werden künftig bei der Prävention jugendlichen Alkoholkonsums stärker auf integrierte Strategien setzen. Darüber informiert die Dezember-Ausgabe des Newsletters ALKOHOLSPIEGEL der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Auf diese Weise wollen Kommunen auf Herausforderungen reagieren, die mit neuen Entwicklungen beim jugendlichen Ausgehverhalten einhergehen – etwa dem „Vorglühen“ im öffentlichen Raum, auf Grünflächen, Spielplätzen oder auf dem Bürgersteig vor Verkaufsstellen. Dieser Trend ist in vielen Städten mit Problemen wie Rauschtrinken, häufig auch mit Lärm, Müll, Sachbeschädigungen, Unfällen und Gewaltdelikten verbunden.

Zur Pressemitteilung auf bzga.de


13.09.2018

trier-reporter /Rheinland-Pfalz

Alkohol und Internet

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat in einer Stichprobe im Frühjahr dieses Jahres 16 Online-Händler überprüft, inwieweit sie den Jugendschutz bei der Bestellung von alkoholischen Getränken sicherstellen. Gesetzlich geregelt ist, dass Hochprozentiges – wie beispielsweise Wodka – nicht an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden darf. Für Wein, Bier und Sekt liegt die Grenze bei 16 Jahren.


12.06.2018

metropoljournal.com: Rhein-Neckar / Mannheim

„HaLT“-Projekt: erstmals multikulturelle Teams

12 07 002 2016 17 Druck 1„Mach Dich nicht zum Affen – Kontrolliere deinen Alkoholkonsum!“ - Dieser Slogan prangte auf den T-Shirts der „HaLT“-Jugendschutzteams zur Alkoholprävention. Unter Federführung des Fachbereichs Gesundheit der Stadt Mannheim und dem AWO Kreisverband Mannheim e.V. waren beim Mannheimer Stadtfest bei den gemeinsamen „HaLT– Hart am Limit“-Jugendschutzaktionen der Stadt und der Kriminalprävention am Freitagabend zwölf und am Samstagabend vierzehn zum Großteil ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterwegs. „Wir freuen uns, dass sich in diesem Jahr einige neue Peers beim Fachbereich Gesundheit gemeldet haben. Insbesondere sind viele Studierende sowie zwei junge syrische Männer mit an Bord, so dass das Team zum ersten Mal multikulturell zusammengesetzt war“, lobt Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

Zum Bericht auf metropoljournal.com


11.05.2018

Komasaufen

Eltern sollen die Kosten für Rettungseinsätze übernehmen

ambulance 2808330Der ostfriesische Landkreis Wittmund will Eltern von betrunkenen Kindern und Jugendlichen für Rettungseinsätze die Rechnung schicken. Dies berichten mehrere Medien, unter anderem die Internetseite www.tag24.de. Dabei gehe es um "besonders eklatante Fälle". Die Aktion solle ein "Signal vor allem an die Eltern" sein, sagte ein Sprecher. Der Landkreis zieht damit die Konsequenz aus den Feiern am 1. Mai. Die Zahl der Einsätze wegen Alkoholkonsums von Minderjährigen sei im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.


30.11.2017

fildainfo.de

Mortler besorgt über Anstieg der Klinikaufenthalte wegen “Komasaufens”

Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) hat Konsequenzen aus der bundesweiten Zunahme von Krankenhauseinweisungen wegen “Komasaufens” gefordert. “Wir sollten wachsam bleiben und den Jugendschutz in Kommunen und Ländern rigoros umsetzen. Das bedeutet: Keine Abgabe von alkoholischen Getränken an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, Spirituosen und Hochprozentiges nur an Erwachsene”, sagte Mortler den Zeitungen des “Redaktionsnetzwerks Deutschland” (RND). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden, erstmals seit 2012 wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr kamen bundesweit 22.309 junge Leute völlig betrunken in die Klinik.

Weiter zum Artikel auf fildainfo.de

 

 


30.11.2017

taz.de

Rückkehr des Komasaufen-Trends: Lang lebe der Rausch

Besonders im Osten und auf dem Land saufen sich Jugendliche wieder in die Notaufnahme. Was bleibt dieser Generation auch anderes übrig? Es war die Zeit der Alkopops und Energydrinks. Anfang der Nullerjahre zogen wir als Siebt- und Achtklässler*innen in Scharen auf den Spielplatz hinter dem Schulhof – und gaben uns fett die Kante. Ganz egal ob Jungs oder Mädchen, dick oder dünn, aus armen oder wohlhabenden Familien: Wir alle fanden Gefallen daran, kollektiv an harten Getränken zu nippen und dabei ein bisschen lockerer zu werden.

Zum Artikel auf taz.de

 


27.11.2017

„Komasaufen“

Mediziner: Erwachsene sorgen sich stärker um alkoholisierte Kinder

"Wir beobachten seit einigen Jahren, dass mehr alkoholisierte Kinder und Jugendliche zu uns kommen", sagt Dr. Hans Martin Bosse, Leiter der Kindernotfallambulanz an der Universitätsklinik in Düsseldorf, der „Rheinischen Post“ (www.rp-online.de). Bosse spricht anlässlich der neuen Zahlen aus NRW zum stationären Aufenthalt bei übermäßigem Alkoholkonsum (2016) von zwei Gruppen von Jugendlichen: Einerseits kommen häufiger Minderjährige, die zwar betrunken, aber noch gut ansprechbar sind.


Jugendschutzgesetz    •   14. Aug. 2017

Aktion Jugendschutz Sachsen (ajs) fordert mehr Kontrollen gegen Alkoholverkauf

Das Jugendschutzgesetz soll Kinder und Jugendliche vor gesundheitlichen Schäden durch Alkohol und Zigaretten schützen. Mit Kontrollen versuchen die Ordnungsämter der Kommunen, den Ausschank und Verkauf von Spirituosen und Tabakwaren an Minderjährige zu unterbinden.


Thüringen    •    14. Aug. 2017

Wenige Verstöße gegen Alkoholverbot bei Jugendlichen

Unangekündigte Kontrollen, Testkäufe und Schulbesuche: Beim Thema Jugendschutz in Diskotheken, Kneipen, Supermärkten und Schulen halten sich die registrierten Verstöße in Grenzen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in Thüringer Kommunen und Landkreisen ergab.


Sachsen-Anhalt    •    14. Aug. 2017

Suchtexpertin beklagt geringe Zahl von Alkohol-Testkäufen

Aus Sicht der Landesstelle für Suchtfragen wird der Jugendschutz beim Alkoholverkauf in Sachsen-Anhalt deutlich zu selten kontrolliert. "Es gibt viel zu wenig Testkäufe", sagte die Leiterin der Fachstelle, Helga Meeßen-Hühne, der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg.

Komasaufen

Diagnose Alkoholmissbrauch: 2 Prozent weniger Kinder und Jugend­liche im Jahr 2015 stationär behandelt

Im Jahr 2015 wurden 21.907 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (www.destatis.de) auf Basis der Krankenhausdiagnosestatistik mitteilt, waren das 2,2 Prozent weniger als 2014. Bezogen auf 100 000 Einwohner dieser Altersklasse sank ihre Anzahl von 286 auf 277 (– 2,9  Prozent) gegenüber dem Vorjahr.

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

Senden Sie uns Ihre Info's

Sie haben eine Information, möchten auf eine Veranstaltung hinweisen, dann schreiben Sie uns eine Nachricht

Wir nutzen Session-Cookies, um die verschlüsselte Verbindung zwischen Ihnen und unserem Server zu ermöglichen.
Eine weitere Nutzung erfolgt unsererseits nicht. Zur Nutzung der Social-Media-Button lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung O. K.