Medien: Macht - Gewalt - Kultur? Jahrestagung der ajs am 27. Juni 2017


04. Juli 2017
"Fachtag E-Sport & Jugendschutz"

E-Sport wird in Deutschland immer populärer. In Turnieren treten Profi-Teams in Spielen wie Counter Strike, Dota 2 oder League of Legends gegeneinander an. Zu den E-Sports-Events kommen tausende, vor allem jugendliche Fans. Auf einer gemeinsamen Tagung in Köln von AJS NRW, fjmk und LVR-Landesjugendamt wird das Phänomen E-Sport aus Jugendschutz-Sicht diskutiert.


17. Oktober 2017
"Kinder stärken von Anfang an: Resilienzförderung"

Die Ergebnisse der Resilienzforschung legen nahe, dass die Widerstandsfähigkeit von Kindern bereits in frühester Kindheit gefördert werden sollte – und zwar in Interaktion mit allen Erwachsenen, die zur Lebenswelt des Kindes gehören.


Rauchverbot gefordert    •    19. Juni 2017

Der Aufenthalt in einer Shisha-Bar kann gefährlich sein

Die Stadt Essen fordert laut Rheinische Post (www.rp-online.de) ein Rauchverbot von Shishas, weil von ihnen angeblich eine hohe Gesundheitsgefahr ausgehe. Auch in Düsseldorf und Köln komme es nach dem Zeitungsbericht immer wieder zu Atemgift-Alarmen.

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Rauchen

Spätere Einschulung – geringeres Risiko im Erwachsenenalter zu rauchen?

Das individuelle Einschulungsalter hat „erhebliche Auswirkungen“ auf das Rauchverhalten und die Gesundheit Erwachsener. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburger Center for Health Economics (HCHE), über deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis“ (Heft 4/2016) berichtet wird.

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Rauchen

Spätere Einschulung – geringeres Risiko im Erwachsenenalter zu rauchen?

Das individuelle Einschulungsalter hat „erhebliche Auswirkungen“ auf das Rauchverhalten und die Gesundheit Erwachsener. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburger Center for Health Economics (HCHE), über deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis“ (Heft 4/2016) berichtet wird.

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E-Zigaretten

Streit über Gefahren und Regulierung

Eine Mehrheit von 55 Prozent unter den Deutschen hält die E-Zigarette für genauso schädlich wie eine Tabakzigarette oder sogar noch für schädlicher. Doch so schlecht scheint das Image der E-Zigarette gar nicht zu sein, denn eine wachsende Zahl von Rauchern steigt auf E-Zigaretten um. In diesem Jahr werden mindestens 400 Millionen Euro für die Rauchapparate und deren Flüssigkeiten ausgegeben – eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent. Dahinter stehen laut DIE WELT 3,5 Millionen Nutzer dieser Art der Zigarette; 2015 waren es drei Millionen. Auch für das kommende Jahr erwartet der Verband des E-Zigarettenhandels einen derart großen Zuwachs. Die allermeisten sind ehemalige Raucher von Tabakzigaretten.

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Österreich    •    03. April 2017

Rauchverbot bis 18 Jahre beschlossen

Was in den anderen Ländern Europas schon seit längerem Vorschrift ist, nämlich ein Rauchverbot für Jugendliche, soll nun auch in Österreich gesetzlich verankert werden. Wie mehrere österreichische Medien berichten, einigten sich die Bundesländer des Nachbarlandes auf eine entsprechende bundesweite Harmonisierung der Jugendschutzgesetze. Eine Harmonisierung ist deshalb erforderlich, weil jedes Bundesland in Österreich eigene Bestimmungen zum Jugendschutz hat.

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Zigarettenverkauf    •    21. Mai 2017

Verstecken der Schockbilder laut Verordnung nun verboten

Händler dürfen Schockbilder auf Zigarettenschachteln laut taz seit Samstag (20. Mai) nicht mehr verdecken. Die Warnhinweise müssten nach dem Bericht auf taz.de (19. Mai) auch zum Zeitpunkt „des Anbietens zum Verkauf“ zu sehen sein, so stehe es in einem Zusatz zur „Tabakerzeugnis-Verordnung“ (siehe Bundesgesetzblatt vom 19. Mai, Seite 1201).

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Jugendschutz

E-Zigaretten-Verkaufsverbot in den USA

Ähnlich wie in Deutschland soll der Verkauf von elektronischen Zigaretten an Jugendliche unter 18 Jahren auch in den USA verboten werden. Laut dem Onlinedienst der Pharmazeutischen Zeitung (PZ – www.pharmazeutische-zeitung.de) habe die Lebensmittel-und Arzneimittelaufsicht FDA am 5. Mai mitgeteilt, dass Hersteller die Packungen künftig auch mit einer Warnung versehen müssten. Daraus müsse hervorgehen, dass E-Zigaretten süchtig machendes Nikotin enthalten könnten. Das Verkaufsverbot soll im August in Kraft treten.

Die FDA zeigte sich alarmiert angesichts der zunehmenden Beliebtheit von E-Zigaretten, besonders unter jungen Menschen. 2015 konsumierten rund drei Millionen Schüler E-Zigaretten, etwa eine halbe Million mehr als im Jahr zuvor. (jugendschutz-info.de 17.05.2016)

 


E-Zigarette

Drogenbeauftragte will Steuer auf E-Zigaretten einführen

Fotolia 50313804 Mvon Lieres • fotoliaDie Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), hat sich für eine Besteuerung von E-Zigaretten ausgesprochen. "Ich halte eine Steuer auf E-Zigaretten mit nikotinhaltigen Flüssigkeiten steuersystematisch für zwingend geboten", sagte sie den "Stuttgarter Nachrichten". Sie wolle die E-Zigarette, bei der nikotinhaltiger Dampf inhaliert wird, in allen Punkten genauso behandelt wissen wie herkömmliche Zigaretten. Überall, wo Rauchverbote gelten, müsse auch der Konsum der E-Zigarette verboten sein, sagte Mortler. Sie sehe die E-Zigarette "sehr kritisch". Der Käufer wisse nicht, welche Inhaltsstoffe in den verwendeten Flüssigkeiten seien. Weil das NRW-Gesundheitsministerium vor E-Zigaretten gewarnt hatte, will der Verband des E-Zigarettenhandels die Landesregierung auf 90 Millionen Euro verklagen. (ju-info 08.02.2015)

Gesundheit und Jugendschutz

Focus: Führen E-Zigaretten zur Raucherentwöhnung?

electronic-1138049 1920Könnte die E-Zigarette Rauchern erfolgreich helfen, vom Rauchen loszukommen? Oder animiert das Rauchen mit elektronischen Zigaretten (das „Dampfen“) erst recht zum Nikotineinstieg? Das Magazin Focus zitiert aus einer Studie einer „führenden“ britischen Ärztevereinigung (Titel des Focus-Artikels: „20 Millionen Deutsche sind Raucher. Sie sollten diesen Report lesen“ www.focus.de).

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Jugendschutz

Verbot der Zigarettenwerbung erstmal auf Eis gelegt

Das geplante Werbeverbot für Tabakerzeugnisse wird möglicherweise zunächst doch nicht umgesetzt. Nach Medienberichten werde wegen des Widerstands in der Unionsfraktion der bereits vom Kabinett verabschiedete Gesetzentwurf nicht mehr vor der Sommerpause vom Bundestag behandelt. Nach Informationen der Welt gäbe es nicht einmal mehr neue Termine dafür.

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