06.07.2018

Frankfurter Rundschau

Zigaretten-Schockbilder dürfen versteckt werden

Das Münchner Landgericht hat ein Urteil mit Signalwirkung für Tabakindustrie und Einzelhandel gesprochen: Supermärkte dürfen die ekelerregenden Schockbilder auf Zigarettenschachteln im Verkaufsautomaten verdecken. Die Produktpräsentation in den Automaten sei nicht Teil der Verkaufsverpackung, entschied die 17. Handelskammer. Verboten wäre demnach nur, wenn die Bilder von Krebsgeschwüren und verfaulten Zähnen auf den Zigarettenschachteln abgeklebt würden. Die Tabakerzeugnisverordnung, die die Schockbilder vorschreibt, gilt nach Einschätzung der Richter aber nicht für die Verkaufsautomaten.

Zum Artikel auf fr-online.de


26.04.2018

spiegel.de

Streit über Werbeverbot: "Kinder sind Goldstaub für die Tabakindustrie"

cigarettes 923183 1920Nirgends in der EU darf die Tabakindustrie Jugendliche so ungehemmt mit Plakaten ködern wie in Deutschland. Im Interview erklärt Karl Lauterbach, welcher Politiker ein Werbeverbot blockiert.

Zum Interview auf spiegel.de

 


12.02.2018

Zigarettenfabrik zum Koalitionsvertrag

Reemtsma begrüßt GroKo-Pläne für Jugendschutz und Prävention

Jugendschutz und der Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen sind ein Schwerpunkt der GroKo-Pläne. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung einer nationalen Strategie zur Reduzierung von Übergewicht vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Zusätzlich wollen die künftigen Koalitionspartner „Maßnahmen zur Tabak- und Alkoholprävention gezielt ergänzen“. Reemtsma unterstützt diesen Ansatz frühzeitiger Vorsorge und erlegt sich schon seit langem Selbstbeschränkungen auf, um Kinder und Jugendliche nicht zur Zielgruppe von Tabak zu machen.

Zum Artikel auf reemtsma.com


31.01.2018

sueddeutsche.de

Studie: Wie E-Zigaretten den Tabakkonzernen helfen

e cigarette 1301670 1920Vor einigen Tagen haben die National Academies of Sciences, Engineering and Medicine in den USA die bislang größte Analyse zu E-Zigaretten vorgelegt. Im Auftrag der Arzneimittelbehörde FDA hatten sich die Experten mehr als 800 Studien angesehen, Arbeiten zu den Gesundheitsrisiken, Experimente zu den Inhaltsstoffen des Dampfes. Vor allem ging es um zwei Streitfragen, die seit Jahren die Fachwelt entzweien und bisweilen selbst abgeklärte Forscher zu Wutausbrüchen verleiten: Erstens, ob E-Zigaretten junge Menschen zum Rauchen herkömmlicher Kippen verleiten. Und zweitens, ob Raucher mithilfe des E-Dampfs von ihrem Laster abkommen.

Zum Artikel auf suedeutsche.de


06.12.2017

Kinofilme

Experte fordert Jugendschutz bei Raucher-Szenen

Filme, in denen viel geraucht wird, sollen nach Ansicht des Suchtforschers Hanewinkel für ein jüngere Zuschauer schwerer zugänglich sein. Der Professor von der Universität Kiel schlägt in einem Fachmagazin vor, die FSK-Altersangabe für Filme mit vielen Tabakkonsum-Szenen anzuheben. So würden Jugendliche weniger Rauchsituationen sehen. Das entspreche auch einer zentralen Forderung der Weltgesundheitsorganisation, betonte Hanewinkel.

Zum Artikel auf deutschlandfunk.de

 


30.11.2017

Schweiz: Tabaktestverkäufe

Jeder dritte Aargauer Laden gibt Zigaretten an Minderjährige ab – bestraft werden die Verkäufer nicht

Trotz Verkaufsverbot für unter 16-Jährige kommen Jugendliche oft mühelos an Zigaretten: Das hat die erste Testkaufserie im Aargau gezeigt. Nun sind weitere Testkäufe geplant.

Zum Artikel auf aargauerzeitung.ch

 


Verbot der Tabakwerbung    •    10. Juli 2017

Gesetzentwurf gescheitert

Das geplante Gesetz zum Verbot der Außenwerbung für Tabakprodukte kann nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten in dieser Wahlperiode nicht mehr vom Parlament beschlossen werden. Damit stehe fest, dass nach der Wahl die Arbeiten an dem Gesetz wieder ganz von vorne beginnen müssen. Der bereits vom Kabinett beschlossene Gesetzentwurf falle dem parlamentarischen Prinzip der Diskontinuität anheim.


Rauchverbot gefordert    •    19. Juni 2017

Der Aufenthalt in einer Shisha-Bar kann gefährlich sein

Die Stadt Essen fordert laut Rheinische Post (www.rp-online.de) ein Rauchverbot von Shishas, weil von ihnen angeblich eine hohe Gesundheitsgefahr ausgehe. Auch in Düsseldorf und Köln komme es nach dem Zeitungsbericht immer wieder zu Atemgift-Alarmen.

Rauchen

Spätere Einschulung – geringeres Risiko im Erwachsenenalter zu rauchen?

Das individuelle Einschulungsalter hat „erhebliche Auswirkungen“ auf das Rauchverhalten und die Gesundheit Erwachsener. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburger Center for Health Economics (HCHE), über deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis“ (Heft 4/2016) berichtet wird.

Rauchen

Spätere Einschulung – geringeres Risiko im Erwachsenenalter zu rauchen?

Das individuelle Einschulungsalter hat „erhebliche Auswirkungen“ auf das Rauchverhalten und die Gesundheit Erwachsener. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburger Center for Health Economics (HCHE), über deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis“ (Heft 4/2016) berichtet wird.

E-Zigaretten

Streit über Gefahren und Regulierung

Eine Mehrheit von 55 Prozent unter den Deutschen hält die E-Zigarette für genauso schädlich wie eine Tabakzigarette oder sogar noch für schädlicher. Doch so schlecht scheint das Image der E-Zigarette gar nicht zu sein, denn eine wachsende Zahl von Rauchern steigt auf E-Zigaretten um. In diesem Jahr werden mindestens 400 Millionen Euro für die Rauchapparate und deren Flüssigkeiten ausgegeben – eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent. Dahinter stehen laut DIE WELT 3,5 Millionen Nutzer dieser Art der Zigarette; 2015 waren es drei Millionen. Auch für das kommende Jahr erwartet der Verband des E-Zigarettenhandels einen derart großen Zuwachs. Die allermeisten sind ehemalige Raucher von Tabakzigaretten.

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