Medien: Macht - Gewalt - Kultur? Jahrestagung der ajs am 27. Juni 2017


04. Juli 2017
"Fachtag E-Sport & Jugendschutz"

E-Sport wird in Deutschland immer populärer. In Turnieren treten Profi-Teams in Spielen wie Counter Strike, Dota 2 oder League of Legends gegeneinander an. Zu den E-Sports-Events kommen tausende, vor allem jugendliche Fans. Auf einer gemeinsamen Tagung in Köln von AJS NRW, fjmk und LVR-Landesjugendamt wird das Phänomen E-Sport aus Jugendschutz-Sicht diskutiert.


17. Oktober 2017
"Kinder stärken von Anfang an: Resilienzförderung"

Die Ergebnisse der Resilienzforschung legen nahe, dass die Widerstandsfähigkeit von Kindern bereits in frühester Kindheit gefördert werden sollte – und zwar in Interaktion mit allen Erwachsenen, die zur Lebenswelt des Kindes gehören.


Drogenprävention    •    28. März 2017

Drogenbeauftragte kritisiert "Kiffer-Film"

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat nach Medienberichten die Kiffer-Komödie "Lommbock" kritisiert. Es sei ein "schlechter Witz", dass "Lommbock" für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben ist, wird Marlene Mortler (CSU) zitiert.

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AG Jugendschutz Region Trier

Präventionsarbeit gegen Legal Highs

Der Tod mehrere Personen nach dem Konsum von sogenannten Legal Highs in der Region Trier hat die dortige AG Jugendschutz veranlasst, die Präventionsarbeit gegenüber der Droge zu verstärken. Trotz der öffentlichen Aufmerksamkeit sei vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Gefahrenpotential der Legal Highs nicht bewusst, teilt die Polizei Trier in ihrer Pressemitteilung vom 31.10. mit.

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Drogen- und Suchtbericht 2015 der Bundesregierung

drogenberichtDie Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, hat den Drogen- und Suchtbericht 2015 vorgestellt. Der Bericht gibt die aktuellen Daten und Fakten sowie die Entwicklungen der Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung im Jahr 2014 wieder. In ihrem ersten Amtsjahr ist nach Meinung von Mortler viel geschehen. „Ich will einen aktiven Gesundheitsschutz, von der Prävention über Beratung bis zur Behandlung. Wir haben in 2014 viele positive Auswirkungen der Politik der vergangenen Jahre verzeichnet. Beispielhaft möchte ich die Bereiche Alkohol und Tabak anführen, wo wir gute Ergebnisse gerade bei Kindern und Jugendlichen vorweisen können. Erstmals lag in 2014 die Raucherquote bei Kindern und Jugendlichen unter 10 Prozent. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund von Alkoholvergiftungen ging zurück. Aber es gab auch problematische Entwicklungen, die wir nicht ausblenden, sondern für deren Lösungen wir intelligente neue Wege anbieten“, stelle die Drogenbeauftragte fest. Über die Gefahren der E-Zigaretten und E-Shishas, besonders für Kinder und Jugendliche, will die Drogenbeauftragte weiter aufklären, ebenso über die neuen Suchtformen wie zum Beispiel „Computerspielsucht“, „Glückspielsucht“ und „Internetabhängigkeit“. Mortler bekräftigte, dass die Bundesregierung weiter auf Prävention und Behandlung statt auf erhobenen Zeigefinger und Strafe setzen will. „Wir bleiben bei unseren erfolgreichen vier Säulen in der Drogen- und Suchtpolitik: Prävention, Beratung und Behandlung, Schadensminimierung und gesetzliche Maßnahmen zur Angebotsreduzierung.“ (jugendschutz-info.de 26.05.2015) Der Bericht steht unter www.drogenbeauftragte.de.


Cannabis

Drogenbeauftragte gegen Legalisierung

Fotolia 20751160 Xhibrida13 • FotoliaEine grundsätzliche Legalisierung von Cannabisprodukten lehnt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), ab. Im Interview mit der Huffington Post spricht sie sich dafür aus, die Bedingungen für Cannabis-Patienten zu verbessern. Mortler forderte einen sachlichen Umgang mit dem Thema Drogen.

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Cannabiskonsum

Ist ein reguliertes Abgabesystem möglich, das zugleich Jugendliche schützt?

663025 web R by angieconscious pixelio.deangieconscious • pixelio.deGeht es nach den Grünen, sollte der Cannabiskonsum in Deutschland entkriminalisiert werden. Nach den Plänen der Bundestagsfraktion der Grünen sollen Erwachsene künftig bis zu 30 Gramm erwerben oder drei Cannabis-Pflanzen anbauen dürfen. Unter 18-Jährigen soll der Erwerb und Besitz aber untersagt bleiben. Der Verkauf mit „Beipackzettel“ soll nur über zugelassene „Cannabis-Fachgeschäfte“ erfolgen, deren Zahl die Bundesländer begrenzen dürfen. Die Läden müssen räumlich entfernt sein von Kinder- und Jugendeinrichtungen. (Der Gesetzentwurf steht unter www.gruene-bundestag.de) (jugendschutz-info 07.03.2015)


Kritik an Suchtpolitik

781c5f9f41„Das Betäubungsmittelgesetz hat nicht nur sein Ziel verfehlt, sondern verhindert weiterhin sogar schadensbegrenzende Maßnahmen.“ Dies negative Urteil stellt der Alternative Drogen- und Suchtbericht 2015 fest, der am 20. Mai in Berlin vorgestellt wurde. Mehr als 40 Jahre nach Inkrafttreten des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) fordern Experten rund um den alternativen Suchtbericht eine Umkehr „im Kampf gegen Drogenrisiken“. Verbot und Strafe würden zu kurz greifen. Der Gesetzgeber müsse Instrumente wie Pilotprojekte zur Kontrollierten Abgabe von Cannabis zulassen. In der Suchttherapie gehe es längst oft nicht mehr darum, dauerhaft von allen Suchtmitteln loszukommen; oft sollte eher ein gesundes Überleben ermöglicht, der Konsum vermindert werden und abstinente Perioden verlängert werden. (jugendschutz-info 26.05.2015)

Der Alternative Sucht- und Drogenbericht 2015 wurde am 18. Mai vorgestellt. Er wird herausgegeben von akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitk, Deutsche AIDS-Hilfe e.V. und JES Bundesverband e.V. Die Printversion wird von Pabst Science Publishers ISBN 978-3-95853-069-0 verlegt.

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