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Jugendschutz    •    17. Mai 2017

Cybermobbing weiterhin ernstes Problem unter Teenagern

Cybermobbing ist laut einer neuen Studie weiterhin ein ernstes Problem für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Rund jeder achte Befragte (13 Prozent) zwischen 10 und 21 Jahren gab an, schon Opfer von gezielten Attacken über das Internet gewesen zu sein, wie das Bündnis gegen Cybermobbing am 16. Mai mitteilte. Für die neue Studie wurden neben Eltern und Lehrern rund 1500 Schüler per Fragebogen interviewt.

Laut Bündnis gegen Cybermobbing sind 14-Jährige am häufigsten betroffen, aber auch 7-Jährige machen schon Erfahrungen mit Cybermobbing. Jeder zehnte Lehrer sagt, er habe regelmäßig damit zu tun, jeder zweite Lehrer habe es schon einmal erlebt.

Etwa jedes dritte Opfer läuft Gefahr, langfristig unter den Folgen des Mobbings zu leiden, so das Bündnis gegen Cybermobbing. Manche Betroffene fangen an, regelmäßig Alkohol zu trinken oder Tabletten zu nehmen. Jeder fünfte Schüler hat über Suizid nachgedacht. Lehrer berichten von Angstzuständen, Leistungsabfall und Konzentrationsstörungen.

Das Bündnis gegen Cybermobbing hatte bereits 2013 eine ähnliche Studie durchgeführt. Im Vergleich wurden Schüler in der Studie 2017 etwas seltener online gemobbt. Lehrer, Eltern und Schüler sind heute wesentlich besser informiert als 2013. Lehrer geben an, dass es viele Programme gegen Mobbing gibt, Schüler erleben das seltener. Aber das Problem wird ernster genommen und Lehrer gehen selbstverständlicher mit neuen Medien im Unterricht um. (jugendschutz-info.de 17.05.2017)

• Die Studie ist hier abrufbar http://bgcmob.de/
• Ausgewählte Ergebnisse sind auf der Seite der Frankfurter Rundschau
• Siehe auch: Was du tun kannst, wenn dein Kind Cybermobbing-Opfer geworden ist?

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