Jugendmedienschutz-Index heute – wohin steuert der Jugendschutz in den Medien?!?“

01. Februar 2018

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Save the Date, 7.02.2018, 13:00 bis 17:30 Uhr, musiculum Kiel: Fachtag „Spannungsfeld Safer Internet – Welche Verantwortung haben Erwachsene?“

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Was geht mich das an? • 06. März 2018
Die Schwierigkeit Antisemitismus zu thematisieren

Antisemitismus im Alltag zu thematisieren, fällt nicht leicht. Gerade in Deutschland bestehen aus historischen Gründen besondere Berührungsängste mit dem Begriff.


23. Präventionstag am 11. und 12. Juni 2018 in Dresden
„Gewalt und Radikalität - Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“

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Jugendschutzgesetz    •    30. Aug.17

NRW-Minister fordert Anpassung an die "Realität"

Die neue NRW-Landesregierung will die Jugendschutzbestimmungen ändern. In einem Gespräch mit der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) sagte Familienminister Joachim Stump (FDP), dass die Regeln zum Jugendschutz in der Öffentlichkeit Jahrzehnte alt seien. Die Lebenswirklichkeit und das Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen aber hätten sich stark verändert. "Da muss man bestimmte Gesetze mal der Realität anpassen."

Allerdings ist das Jugendschutzgesetz ein Bundesgesetz. Ein Bundesland wie NRW kann Änderungen daher nur mit einer Initiative im Bundesrat anstoßen. Damit eine solche Initiative Erfolg hat, müsste NRW unter den Bundesländern um politische Unterstützung werben.

Anlass für die Forderung des Ministers nach einer Reform des Jugendschutzgesetzes ist das in dem WAZ-Artikel genannte Beispiel der Regelung beim Besuch von Discos: Das Anwesenheitsverbot von 16- bis unter 18-Jährigen auf öffentlichen Tanzveranstaltungen nach 24 Uhr – sofern sie nicht von einem Erziehungsbeauftragten begleitet werden –, sei veraltet und müsse abgeschafft werden. Ob eine solche Meinung mehrheitlich in der Praxis vorherrscht, ist zweifelhaft. Grundsätzlich erscheinen die bestehenden Regeln im Jugendschutzgesetz altersangemessen, auch wenn Ausnahmen im Einzelfall sinnvoll sind (so zum Beispiel die Meinung des Kinderschutzbundes NRW).

Die Äußerung von Minister Stamp ist als erste Reaktion im Zusammenhang mit der Aussage im Koalitionsvertrag zu sehen, "das Jugendschutzgesetz müsse endlich im 21. Jahrhundert ankommen". (veröffentlich auf jugendschutz-info.de 30.08.17)

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