23. Präventionstag am 11. und 12. Juni 2018 in Dresden
„Gewalt und Radikalität - Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“

Weitere Informationen finden Sie hier:

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12. Juni 2018
Stop & go. Ein Jugendschutzparcours zum Mitmachen

Der Parcours und die entsprechenden Methoden werden den Moderatoren/-innen in dieser eintägigen Schulung erläutert. Fachkräfte der Jugendhilfe können den Parcours anschließend kostenlos buchen und tragen lediglich die Transportkosten.

Veranstalter: AJ-Bayern
Veranstaltungsort: München

Pädagogik wirkt! Kinder und Jugendliche zu einem respektvollen Miteinander befähigen

Jahrestagung der ajs am 4. Juli 2018

Medienpädagogik in den stationären und teilstationären Hilfen zur Erziehung

Fachtagung der ajs am 11. &12. Juli 2018


Jugendschutz/Spielsucht    •    8. Sep. 2017

Glücksspiel: Schleswig-Holstein will den Staatsvertrag kippen

Das Gezerre um die Kontrolle des deutschen Glücksspielmarktes geht weiter. Die erst im März von den Bundesländern mühsam ausgehandelte Reform wird wohl scheitern. Die sieht zwar eine Öffnung des Wachstumsmarktes für Private vor, klammert das boomende illegale Online-Glücksspiel aber immer noch aus.

Wie die Lübecker Nachrichten schreiben, liege die „Schuld“ an einem Scheitern bei der neuen Koalition. Die Regierung von Schleswig-Holstein will bei der Novelle des derzeit gültigen Glückspiel-Staatsvertrages von 2012 nicht mitziehen, statt dessen ein neues Gesetzeswerk anstreben. Mit im Boot sein könnten auch Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie Hessen. Die Reform, die von den Länderparlamenten noch gebilligt werden muss, soll die Vergabe von Sportwetten-Lizenzen in Deutschland ab 2018 neu regeln.

Das Ziel des Staatsvertrages der Länder – Kanalisierung von Glücksspiel in legale Bahnen, Jugendschutz sowie Kampf gegen Spielsucht – werde verfehlt. Was der staatliche Lotto- und Totoblock natürlich anders sieht. Der macht „sehr viel Zustimmung für das deutsche Lotteriemonopol und die am Gemeinwohl ausgerichtete Regulierung des Glücksspiels“ durch Vertreter der EU aus.

Rückenwind kommt von den Wirtschaftsexperten des ifo-Instituts: Ganz offensichtlich werde durch den Glückspielstaatsvertrag „der nicht regulierte Glücks- und Gewinnspielmarkt befördert und damit das Gegenteil einer Kanalisierung des Spieltriebs erreicht“, heißt es von dort. (jugendschutz-info.de 08.09.2017)

Quelle: Lübecker Nachrichten (www.ln-online.de)

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