12.10.2018

Rheinische Post (online)

54 neue Stellen geplant: NRW will Gewaltprävention an Schulen ausbauen

Mit zusätzlichen Stellen für Gewaltprävention will NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) die Zahl der Straftaten in den Schulen verringern. „Klar ist, dass die Verstärkung der Gewaltprävention zusätzliche Ressourcen erfordert“, schreibt die Ministerin in einem Gastbeitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger“. Deshalb seien im Entwurf des Haushaltsplans 2019 erstmals vorsorglich 54 neue zusätzliche Stellen für die Extremismus- und Gewaltprävention vorgesehen.

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10.10.2018


ZeitOnline

Gewalt in der Familie: Die Kinder halten die Schläge selbst für richtig

Sogenannte Problemkinder haben oft nur ein Problem: Gewalt. Der Autor von ZeitOnline wurde als Kind selbst geschlagen und versucht nun, seinen Schülern beizustehen.

Wenn ein Vater mehr schlägt als umarmt, mehr schreit als bespricht, macht er es seinen Kindern sehr schwer, ein gesundes Selbst zu entwickeln. Einige meiner Schüler werden von solchen Vätern erzogen. Gewalt in der Familie betrifft Mädchen und Jungen gleichermaßen, aber die Bewältigungsmechanismen sind oft unterschiedlich. Häufig sind es die Jungen, die auffällig oder gar selbst gewalttätig werden. Um ihr Privatleben zu schützen, möchte ich hier aus meinem eigenen Leben erzählen, stellvertretend für diese Jungs, die wir schnell als Problemkinder brandmarken.

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08.10.2018

Süddeutsche Zeitung (online)

So kann man sexualisierter Gewalt vorbeugen

Wie lässt sich bevorstehender Missbrauch erkennen und verhindern? Ein Präventionsprogramm aus den USA hat dort, wo es eingesetzt wurde, die Anzahl der Vorfälle halbiert. Statt vom Missbrauch zu erzählen und die Täter beim Namen zu nennen, ziehen sich viele Opfer zurück und schweigen. Spezielle Trainingsprogramme stärken die Opfer und schulen den Blick für mögliche Anzeichen, dass Missbrauch bevorsteht.

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18.06.2018

Rheinische Post

Salafisten: NRW will sich gegen radikalisierte Mütter und Kinder wappnen

Radikalisierte Mütter, die mit ihren Kindern aus Salafisten-Kampfgebieten zurückkehren, sind nach Erkenntnissen des nordrhein-westfälischen Innenministeriums eine wachsende Gefahr. „Da laufen immer mehr Kinder herum, die sind extremistisch, hoch radikalisiert und haben nichts Anderes gelernt“, warnte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Freitag im Düsseldorfer Landtag.

Ein Problem sei, dass der Staat derzeit kaum rechtliche Möglichkeiten habe, etwas über solche Kinder in Erfahrung zu bringen. Derzeit dürfen Minderjährige, die jünger als 14 Jahre sind, nicht überwacht oder vom Verfassungsschutz registriert werden. Reul hat bereits mehrfach angeregt, diese Grenze „ohne Denkverbote“ zu überprüfen.

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11.05.2018

Bundesfamilienministerium

Anti-Mobbing-Profis bereiten sich vor

Am Mittwoch (09.05.) fand eine erste Schulung von rund 60 neuen Anti-Mobbing-Profis statt, die nach den Sommerferien bundesweit an Schulen ihre Arbeit aufnehmen werden. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin. "An nahezu allen Schulen in Deutschland gibt es echte Probleme mit Ausgrenzung. Wenn es Vorfälle von Gewalt und religiösem Mobbing gibt, muss gehandelt werden. Und da brauchen Lehrerinnen und Lehrer auch Unterstützung und Partner, die ihnen den Rücken stärken.“


26.04.2018

zeit.de

Kriminalität an Schulen nimmt zu

In vielen Bundesländern – darunter Niedersachsen – haben Straftaten an Schulen zugenommen. Das zeigen erste Zahlen der Landeskriminalämter. Die Gründe sind noch unklar.
Nach jahrelangem Rückgang nehmen Kriminalität und Gewalt an Schulen in vielen Bundesländern zu. Die Landeskriminalämter (LKA) haben im letzten Jahr einen teils deutlichen Anstieg von Schulstraftaten verzeichnet. Zu den Gründen gibt es noch keine Angaben, bundesweite Zahlen will das Bundeskriminalamt in einigen Wochen vorlegen. Wie auch in den vergangenen Jahren waren die meisten Täter deutsch und männlich.

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17.04.2018

Frankfurter Rundschau

Religiöse Gewalt an Schulen: Keiner wird als Rassist geboren

Bildungsexperte Peter Struck erläutert, was religiöse Gewalt an Schulen mit der vernachlässigten Pädagogik zu tun hat.

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www.welt.de    •    05. Okt. 2017

Experten beobachten Radikalisierung bei Grundschülern

Bei der Radikalisierungs-Hotline des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge melden sich vermehrt Lehrer und Schulpsychologen, denen Grundschulkinder mit islamistischen Tendenzen auffallen. Diese „Kinder des Salafismus“ seien ein neues Phänomen, das im Lauf der vergangenen Monate häufiger aufgetaucht sei, sagte Florian Endres von der Beratungsstelle Radikalisierung in Nürnberg. „Die meisten Kinder haben ihre Sozialisation aus einem salafistischen Umfeld – sprich: Die Eltern selbst sind bereits radikalisiert.“ Auch wenn es bislang noch Einzelfälle seien, beobachte man dieses Phänomen derzeit genau.

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Bundesregierung   •    16. Juni 2017

Extremismsu-Prävention soll ausgebaut werden

Das Bundeskabinett hat den von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Katarina Barley, vorgelegten „Bericht über Arbeit und Wirksamkeit der Bundesprogramme zur Extremismusprävention“ am Mittwoch (14. Juni) beschlossen. Der Bericht zeigt laut Pressemitteilung des Ministeriums, wie sich die Arbeit auf dem Gebiet der Extremismusprävention im Laufe der Legislaturperiode entwickelt hat.


Gewalterfahrung    •    17. März 2017

Offensichtlich hat sich wenig geändert – Mehr Prävention notwendig

child 1439468 1920„Die Zahlen bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Es gibt keine Entwarnung“, sagt nach Medienberichten vom 17. März Jörg Fegert. Der Psychiater am Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie in Ulm stellte am 16. März in Berlin eine repräsentative Studie der Universität Ulm vor. Fast jeder siebte Befragte spricht offen von sexuellem Missbrauch in der Kindheit. Fast ein Drittel habe generell Gewalt erfahren. Haupttatort, das zeigen auch andere Studien, ist die Familie.


Jugendgewalt    •    6. März 2017

Kriminalstatistik zeigt einen Rückgang von Straftaten bei Jugendlichen

Gegen die weit verbreitete Meinung, dass Gewalt unter Jugendlichen zugenommen habe, sprechen die offiziellen Zahlen der Kriminalstatistik. „Es gibt keinen Anlass für Panik“, sagte dazu Martin Rettenberger, Direktor der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden, der Frankfurter Rundschau (www.fr-online.de).

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