12.12.2018

Europäische Kommission

Gesundheitszustand in der EU: Mehr Schutz und Prävention für ein längeres und gesünderes Leben

Der am 22. November veröffentlichte gemeinsame Bericht 2018 Health at a Glance: Europe (Gesundheit auf einen Blick: Europa) der Europäischen Kommission und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, dass sich der kontinuierliche Anstieg der Lebenserwartung verlangsamt hat und dass es nach wie vor ein starkes Gefälle zwischen und innerhalb von Ländern gibt, wovon insbesondere Menschen mit einem niedrigen Bildungsniveau betroffen sind. Der Bericht basiert auf vergleichenden Analysen des Gesundheitszustands von EU-Bürgerinnen und -Bürgern sowie der Leistungsfähigkeit der Gesundheitssysteme der 28 Mitgliedstaaten und von fünf Kandidaten- und drei EFTA-Ländern.

Zur Pressemitteilung auf europa.eu


12.12.2018

Süddeutsche Zeitung (online)

Wenn Kinder geschlagen werden, geht das alle etwas an

Frankreichs Abgeordnete haben sich endlich durchgerungen: Seit Donnerstagnacht ist das Recht von Kindern auf eine gewaltfreie Erziehung festgeschrieben. Gegner bezeichnen die Gesetzesänderung als unnütz, weil prügelnden Eltern keine Strafen drohen. Dennoch ist diese Änderung des französischen Zivilrechts wichtig. Weil sie klarstellt, dass eine Ohrfeige oder eine Tracht Prügel keine privaten Erziehungsentscheidungen sind, sondern eine Demütigung und Verletzung des Kindes.

Zum Kommentar auf sueddeutsche.de


12.12.2018

spiegel.de

Cybermobbing in Hessen

Schüler montieren Gesichter ihrer Lehrer in Pornos
In Heppenheim haben Gymnasiasten heimlich Fotos von Lehrern gemacht und in Pornoszenen eingebaut. Wie sollen Schulen mit Cybermobbing umgehen, wenn es die eigenen Lehrkräfte trifft?

Zum Artikel auf spiegel.de


05.12.2018

Rheinische Post (online)

EU-Parlament kritisiert Vorgehen deutscher Jugendämter

Seit zehn Jahren häufen sich beim Petitionsausschuss des Europaparlaments Klagen nichtdeutscher Eltern. In der Debatte hatte zuvor vor allem polnische Abgeordnete die deutschen Jugendämter kritisiert. Das Europaparlament hat deutsche Jugendämter aufgefordert, Rechte von Kindern mit einem nichtdeutschen Elternteil angemessen zu wahren. Hintergrund sind Klagen von Eltern über mutmaßliche Diskriminierung und willkürliche Maßnahmen, wie das Parlament am Donnerstag in Brüssel mitteilte.

Zum Artikel auf rp-online.de


26.11.2018

Rheinische Post online

„Extrem hohes Dunkelfeld“: Zahl sexuell misshandelter Kinder gestiegen

Im vergangenen Jahr hat es in NRW 2803 Opfer beim sexuellen Missbrauch und 703 Opfer bei der Misshandlung von Kindern gegeben. Das teilte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion im NRW-Landtag mit. Bei den Missbrauchsfällen habe es zwischen Täter und Opfern in etwa 20 Prozent der Fälle familiäre Beziehungen geben. Die Misshandlungsfälle seien zu fast 80 Prozent dem Familienbereich zuzuordnen.

Zum Artikel auf rp-online.de


26.11.2018

Rheinische Post online

Sexueller Missbrauch: Diese Folgen haben traumatische Erlebnisse in der Kindheit

Immer wieder werden Kinder und Jugendliche Opfer von sexualisierter Gewalt. Laut polizeilicher Kriminalstatistik für das Jahr 2017 waren davon deutschlandweit im vergangenen Jahr 13.539 Kinder betroffen - und das sind nur die Fälle, die aktenkundig wurden. Besonders dramatisch sind die Übergriffe dann, wenn sie in einem Umfeld passieren, in dem sich Kinder eigentlich behütet fühlen sollen - wie etwa im Umgang mit Geistlichen der katholischen Kirche. Immer wieder werden jedoch Fälle von sexuellen Übergriffen von Geistlichen auf meist minderjährige Jungen bekannt. Zuletzt durch eine große Studie, die ein Forscherkonsortium im Auftrag der deutschen Bischofskonferenz durchführte.Demnach wurden 3677 minderjährige meist männliche Kinder Opfer von 1670 Tätern, darunter Priester und Diakone. Die Dunkelziffer, so die Forscher dürfte deutlich höher liegen.

Zum Artikel auf rp-online.de


15.11.2018

Kieler Nachrichten online

Sexueller Missbrauch im Netz – Barley will Kinder besser schützen

Bisher ist die sexuelle Kontaktaufnahme zu Kindern und Jugendlichen im Netz strafbar – der bloße Versuch ist es nicht. Das soll sich jetzt auch nach dem Willen der Bundesjustizministerin ändern.

Zum Artikel auf kn-online.de


15.11.2018

huffpost.de

Hartz IV statt Migration: Diese Themen sind den Deutschen wirklich wichtig

youth group 3582323 1920“Angst, Hass, Titten und der Wetterbericht.” Das sind die Themen, aus denen die auflagenstärkste Zeitung Deutschlands vor allem bestehen würde, wie die Ärzte in ihrem schon über zehn Jahre alten Rocksong “Lasse redn” singen. Wie kaum ein anderes Medium beeinflusst die “Bild”-Zeitung die Wahrnehmung von Millionen Menschen auf die Bundesrepublik und seine Probleme. Die Titelseiten der großen Zeitungen und die Nachrichtenauswahl der TV-Sender beeinflusst nicht nur die Wahrnehmung der Bevölkerung, sondern auch das Agenda-Setting der Politiker. Doch sind die Themen, die die Schlagzeilen und die Talkshows dominieren, auch die, um die sich die Politik tatsächlich kümmern sollte?

Zum Artikel auf huffpost.de


16.11.2018

Medienberichte

Salafisten-Szene wächst langsamer

Die Salafistenszene in Deutschland wächst nach einer dpa-Meldung erstmals seit Jahren deutlich langsamer. In der Meldung heißt es, dass statt der bisherigen Zunahme um mehr als 1000 Personen pro Jahr 2018 nur noch ein Anstieg um einige Hundert Personen zu beobachten sei. Darüber habe der "Tagesspiegel" unter Berufung auf den Verbund der Verfassungsschutzbehörden berichtet. Aktuell sei von 11 300 Salafisten auszugehen. Ende 2017 hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz der Szene der oft gewaltorientierten Islamisten 10 800 Personen zugerechnet. 2016 waren es 9700 Salafisten. 2015 noch 8350.


12.11.2018

FAZ (online)

Gibt es die Generation Y gar nicht?

Generation Golf, die Babyboomer, die 68er, Generation Y, die aktuelle junge Generation Z: Die gibt es gar nicht, hat der Marburger Soziologe Martin Schröder herausgefunden. Er habe entsprechende Daten analysiert und keinerlei Unterschiede zwischen den Generationen festgestellt, sagte Schröder dem Evangelischen Pressedienst. „Die beruhigende Nachricht ist: Die heute jugendlichen Menschen machen im Laufe ihres Lebens Änderungen durch wie alle anderen auch. Sie ticken wie die Jugendlichen vor 30, 40 Jahren.“

Zum Artikel auf faz.net


12.11.2018

Spiegel (online)

Eltern-Lehrer-Umfrage: Kinder sollen mehr Werte in der Schule lernen

Zu starrer Unterricht, zu wenig Zeit: Eltern und Lehrer fordern mehr Freiräume in der Schule, damit Kinder neben Deutsch und Mathe noch ganz andere Dinge lernen. Achtung der Menschenrechte, Konfliktfähigkeit, soziale Kompetenzen, eigenverantwortliches Handeln, selbstständiges Lernen: Solche Fähigkeiten werden Kindern und Jugendlichen viel zu wenig in der Schule vermittelt. Lehrer müssten mehr Spielraum und Zeit haben, um diese Themen im Unterricht zu behandeln, das hat eine Studie im Auftrag des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) ergeben.

Zum Artikel auf faz.de

Jugendschutz-Hotline

Fragen zum Jugendschutz?
Wir empfehlen
die Jugendschutz-Hotline:

0221/92 13 92-33

auskunft@mail.ajs.nrw.de

AJSArbeitsgemeinschaft
Kinder- und Jugendschutz
Landesstelle NRW. e.V.

(gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen)

Jugendschutz-Forum

32018

Ausgabe 3-2018

des Jugendschutz-Forum:

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Für einen starken Kinder- und Jugendschutz Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) und der Landesarbeitsstellen Kinder- und Jugendschutz.

Positionspapier 1

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