23. Präventionstag am 11. und 12. Juni 2018 in Dresden
„Gewalt und Radikalität - Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“

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Extremismus    •    14. Juni 2017

Programme versagen bei Islamismus-Vorbeugung

Die von der Bundesregierung geförderten Programme zur Vorbeugung gegen islamistischen Extremismus hätten sich als bisher weitestgehend wirkungslos erwiesen. Das gehe laut einer Exklusivmeldung von www.bild.de aus dem „Bericht der Bundesregierung über Arbeit und Wirksamkeit der Bundesprogramme zur Extremismusprävention“ hervor.

Der Erkenntnisgewinn beim „islamistischen Extremismus“ sei bisher „gering“, zitiert bild.de aus dem Bericht. Islamische Träger seien kaum in der Lage, Jugendliche über ihre Trägergrenzen hinaus anzusprechen. Islamische Gemeinden seien den Bundesprogrammen mit Misstrauen begegnet. Gleichwohl sei der „Bedarf von Präventionsarbeit vor allem im Bereich der verschiedenen Varianten des gewaltbereiten Islamismus“ nicht zu leugnen, nennt bild.de weitere Einzelheiten aus dem Bericht, der heute (14. Juni) im Kabinett vorgestellt wird.

Auch im Bereich der Rechtsextremismus-Prävention gab es Probleme. „Jugendliche mit (verfestigten) rechtsextremen Orientierungen“ konnten demnach mit den Modellprojekten kaum erreicht werden. Kritisiert wurde auch eine „zu starke Orientierung auf ostdeutsche Regionen“, „andere belastete Regionen“ seien nicht ausreichend berücksichtigt worden. (jugendschutz-info.de 14.06.2017)

Quelle: www.bild.de

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