17. November 2017
"Digitale Formate in der kulturellen Bildung für Schule und Kultureinrichtungen"

Die Tagung „Digitalisierung? Ja, nein, vielleicht“ will Orientierung im weiten Feld der scheinbar unbegrenzten digitalen Möglichkeiten in Schule und Kultureinrichtungen bieten, dabei helfen, das eigene Urteilsvermögen über den Einsatz digitaler Tools zu schärfen und Werkzeuge mit an die Hand geben, um digitale Formate in der kulturellen Bildung bedarfsorientiert umzusetzen: Wann kommen digitale Formate in der Päda - gogik und der Vermittlung wirklich an und wie begegnen wir dem Digital Gap?

Jugendschutz 4.0? Benötigt der Jugendmedienschutz ein Update für die digitale Welt?

6. Jenaer Medienrechtliche Gespräche am 21. November in den Rosensälen

Schulische Prävention von sexueller Gewalt Wie können Jugendliche beteiligt werden?

Kooperationsfachtag von ajs und GEW 29. November 2017, Jugendherberge Stuttgart


23. Präventionstag am 11. und 12. Juni 2018 in Dresden
„Gewalt und Radikalität - Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“

Weitere Informationen finden Sie hier:

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Anstieg um 54 Prozent    •    17. Aug. 2017

Beschwerden über Internet-Werbung nehmen zu

Im ersten Halbjahr 2017 ist die Kritik an Online-Werbung in Deutschland um 54 Prozent gestiegen. Der Deutsche Werberat habe bisher über beanstandete 57 Fälle im Internet entschieden, teilte das Gremium am 15. August in Berlin mit. Im Vorjahr waren es noch 37 Fälle in dem Bereich. Damit entfalle rund ein Viertel der Entscheidungen auf Werbung im Internet. Die Beanstandungsquote von Online-Werbung liege aktuell bei 32 Prozent. Bei anderen Werbemitteln seien es 27 Prozent.

Über die verschiedenen Werbeträger verteilt wurden den Angaben zufolge die meisten Beschwerden wegen Geschlechterdiskriminierung gestellt. Mit 150 Fällen waren das mehr als 60 Prozent der beanstandeten Werbeanzeigen und -videos. Dabei habe es allerdings auch „überzogene Beschwerden“ gegeben, teilte der Werberat mit. Weitere Kritik gab es unter anderem wegen Verstößen gegen ethische Grundsätze (24 Fälle), Diskriminierung von Personengruppen (22 Fälle) und Beeinträchtigung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (zehn Fälle).

Insgesamt hat der Werberat nach eigenen Angaben in den ersten sechs Monaten über 241 kritisierte Werbemaßnahmen entschieden, gegen die 729 Einzelbeschwerden vorlagen. 66 Fälle beurteilte das Gremium im ersten Quartal 2017 als berechtigt. 55 Werbemaßnahmen mussten nach Intervention des Werberats eingestellt und sechs entsprechend der Kritik abgeändert werden. In fünf Fällen musste der Werberat öffentlich auf mangelnde Einsicht der Unternehmen hinweisen und Rügen aussprechen.

Im Vorjahreszeitraum hatte es mehr als 1.500 Einzelbeschwerden gegeben. Rund 1.000 Proteste richteten sich dabei allerdings gegen ein einzelnes Video des Geflügelproduzenten Wiesenhof, in dem Comedian Atze Schröder anzügliche Vergleiche mit einer Grillwurst anstellte.

Der Werberat besteht seit 1972 und ist die Selbstkontrolleinrichtung der deutschen Werbewirtschaft. Das Gremium wird aktuell von den 42 im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft zusammengeschlossenen Organisationen aus Handel, Agenturen, Medien, Forschung und Werbeberufen getragen. (jugendschutz-info.de 17.08.2017)

Quelle: www.fr.de

Auszug aus „Grafiken zur Halbjahresbilanz des Deutschen Werberats 2017
www.werberat.de

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