17. November 2017
"Digitale Formate in der kulturellen Bildung für Schule und Kultureinrichtungen"

Die Tagung „Digitalisierung? Ja, nein, vielleicht“ will Orientierung im weiten Feld der scheinbar unbegrenzten digitalen Möglichkeiten in Schule und Kultureinrichtungen bieten, dabei helfen, das eigene Urteilsvermögen über den Einsatz digitaler Tools zu schärfen und Werkzeuge mit an die Hand geben, um digitale Formate in der kulturellen Bildung bedarfsorientiert umzusetzen: Wann kommen digitale Formate in der Päda - gogik und der Vermittlung wirklich an und wie begegnen wir dem Digital Gap?

Jugendschutz 4.0? Benötigt der Jugendmedienschutz ein Update für die digitale Welt?

6. Jenaer Medienrechtliche Gespräche am 21. November in den Rosensälen

Schulische Prävention von sexueller Gewalt Wie können Jugendliche beteiligt werden?

Kooperationsfachtag von ajs und GEW 29. November 2017, Jugendherberge Stuttgart


23. Präventionstag am 11. und 12. Juni 2018 in Dresden
„Gewalt und Radikalität - Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“

Weitere Informationen finden Sie hier:

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NRW    •     11. Sep. 2017

Aussteigerprogramm für jugendliche Linksextremisten geplant

Nordrhein-Westfalen plant ein Aussteiger- und Präventionsprogramm für gewaltgeneigte Linksextreme. Nach einem Bericht der Welt am Sonntag vom 10. September werde das Programm derzeit aufgebaut. Träger ist der Verfassungsschutz des Landes NRW. Die Initiative sei von Innenminister Herbert Reul (CDU) ausgegangen.

Das Programm soll zum einen in die Szene verstrickte Aktivisten Wege zurück in ein gewaltfreies Leben eröffnen. Zum anderen soll es präventiv wirken, also schon dann intervenieren, wenn ein junger Mensch in das gewaltorientierte Milieu erst abzugleiten scheint und sein Umfeld dies befürchtet. Oft kann nicht die Frage sofort geklärt werden, wann es nur jugendlicher Protest ist oder wann das Abdriften in den linken Extremismus beginnt.

Konkret bedeutet dies nach dem Bericht der Zeitung: Eltern sollen sich künftig vom Verfassungsschutz beraten lassen, etwa wenn sie misstrauisch werden, weil ihr Kind zum Beispiel nur noch vom „Bullenstaat“ oder vom „Faschosystem“ spricht, dass man kaputt machen müsse. Oder wenn er auffällig mit Gleichgesinnten übers Wochenende abtaucht. Gleichzeitig geht es um Prävention, indem Angebote für Schulen entwickelt werden, vergleichbar den aktuellen Programmen des NRW-Verfassungsschutzes und anderer Organisationen gegenüber Rechtsextremisten und Salafisten. (veröffentlicht auf jugendschutz-info.de 11.09.2017)

Quelle: Welt am Sonntag

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